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Autor: Holger Die optimale Zeit für die Düngung des Bodens ist normalerweise der Herbst. Versäumtes Düngen kann man jedoch im Frühjahr nachholen, Blühpflanzen benötigen oft wöchentliche Düngergaben.
Die Natur regelt die Düngung im Idealfall aus eigener Kraft. D.h. durch das Verrotten der vergangenen oberirdischen Pflanzenteile wird der Boden wieder mit neuen Nährstoffen angereichert. Im Garten erreicht man diesen Effekt durch Gründüngung. Stickstoffanreichernde Pflanzen wie z.B. Klee werden im Spätsommer gesät und dann später untergegraben. Diese Pflanzen verrotten und bilden die Grundlage für den Nährstoffbedarf späterer Kulturen.

Weitere Möglichkeiten natürlichen Dünger in den Boden zu bringen sind Kompost und Jauche. Der Kompost, das sind Abfälle aus Garten und Küche. weiter Lesen »
Autor: Holger Im April wird es im Garten mit dem Arbeitsbeginn ernst. Die Frühjahrsblüher sind verblüht und die Stauden und Pflanzen fürs Restjahr müssen in die Erde gebracht werden. Die letzten Spuren des Winters sind noch zu beseitigen.
Erste Vorbereitungen im AprilBesonders wichtig sind in dieser Jahreszeit der Rasen, der Gartenteich, die Beetvorbereitung, die Obstbäume, die Stauden und Arbeiten an der Terrasse. Die verblühten Blütenstände der Frühblüher können behutsam entfernt werden. Oft ist es auch schon sinnvoll die Blätter der Schneeglöckchen und Krokusse zu entfernen. Die Knollen sollen die Kraft für die Blüte im nächsten Jahr speichern. Viele Pflanzen wie z. B. die Rosen können durch Aussaat von Ringelblumen vor Blattläusen und Schnecken geschützt werden. Auch unter Obstbäumen bietet sich die Ringelblume als Kultur an. Eine Alternative sind Rosmarin oder Kerbel. Die Beete sollten vor der Bestellung noch einmal umgegraben und ausgiebig gedüngt werden. Hierfür eignet sich in dieser Jahreszeit hervorragend frischer Kompost. Ist man im Besitz von Stalldung, dann kann man auch diesen verwenden. Nach der Bodenvorbereitung kann mit der Aussaat von Gemüse und Sommerblumen begonnen werden. Dahlien sind sehr frostempfindlich. Deshalb empfiehlt sich eine Vorkultur im Blumentopf auf der Fensterbank. weiter Lesen »
Autor: Holger Anfang März, wenn die Sonnenstrahlen den letzten Schnee schmelzen lassen und die Temperaturen oft deutlich und dauerhaft über den Gefrierpunkt klettern wird es Zeit für die ersten Gartenarbeiten. Ob im Gewächshaus, Frühbeet oder im Freiland – das Gartenjahr beginnt mit der Aussaat. Ist man nicht im Besitz eines Frühbeetkastens oder eines Gewächshauses dann kann auch die Fensterbank zum Heranziehen der ersten Stecklinge dienen.
Grundlage für den Ernteerfolg ist das rechtzeitige Heranziehen von Jungpflanzen. Meist fällt diese Arbeit schon an, wenn im Freiland noch tiefster Winter herrscht. Voraussetzung ist natürlich keimfähiger Samen. Diesen bekommt man am besten frisch im Fachhandel. Hat man noch Samen vom letzten Jahr so kann man ihn mit der bekannten Löschblattmethode auf Keimfähigkeit prüfen.
Man lege eine Probe der Saat auf ein feuchtes Stück Papier, legt dieses in ein Glas mit feuchter Erde, verschließt das Gefäß und stellt es an einen warmen sonnigen Ort. Ist die Saat noch keimfähig, dann läuft sie auf. weiter Lesen »
Autor: Holger Im Vorfrühling wird es langsam Zeit die neue Gartensaision zu planen und einzuläuten. Was ist jetzt wichtig, welche Arbeiten stehen an, was kann ich vielleicht schon pflanzen.
Habe ich ein Gewächshaus oder ein Frühbeet, dann können die ersten Samen schon ausgelegt und Setzlinge herangezogen werden. Das ist sinnvoll bei Pflanzen mit besonders langer Keimzeit wie z. B. Sonnenblumen. Sollen die Dahlien schon im Hochsommer blühen, dann empfiehlt sich ebenfalls eine zeitige Aussat. Männertreu und z. B. Salbei können auch schon im selbst gebauten Gewächshaus in die Erde gebracht werden.

Einer der vielen Fotos von Stiefmütterchen. Derzeit sind sie stark vertreten auf den Beten im Naherholungspark Marzahn.
Ebenso kann man mit verschiedenen Gemüsesorten wie Salaten, Radieschen und Möhren oder Kräutern wie Petersilie, Schnittlauch und Sellerie jeweils im Frühbeet, vorgehen. Frisches Gemüse und die damit verbundenen Vitamine halten auch im Frühjahr nicht nur gesund sondern helfen die Lebensgeister wieder neu zu wecken. weiter Lesen »
Autor: Holger Nicht so einfach für jedermann lässt sich vermuten dass die meisten Bäume schon im Sommer oder Herbst des Vorjahres Knospen ausbilden. Diese durchleben dann im Winter eine Ruhezeit um im folgenden Jahr bei steigenden Temperaturen aufzubrechen.
Es gibt Knospen für Blätter, für Blüten und gemischte Formen. Die Blüten- und Blattansätze können nach ihrem Sitz gegenständig, wechselständig oder kreuzständig sein. Sie sind vielleicht anliegend oder abstehend, die Knospenform ist z. B. spitz oder gedrungen. Anhand der Knospen kann der Kenner im Herbst wenn das Laub gefalles ist oder im Winter erkennen welcher Baum vor ihm wächst.
Fotos: Aboretum der Universität Greifswald
(©Untertitel: Dr. Peter König; Bilder Holger)
Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist die Farbe der Blattansätze. Sie können grün, braun oder schwarz sein. Für die Bestimmung der Gehölze anhand von Knospen ist eine Bestimmungstabelle sinnvoll. Mit ihrer Hilfe kann man mit ein wenig Erfahrung Bäume selbst bestimmen. weiter Lesen »
Autor: Holger Mindestens 1mal im Jahr sollten die Messer, Spaten und Sägen einen richtigen Schliff bekommen. Der Geübte erledigt diese einfachen Arbeiten in kurzer Zeit. Hat man keine eingefuchsten Hände oder fehlt das jeweilige Werkzeug, dann ist der Weg zum Fachmann der richtige Tipp.
Für die meisten Anschliffe eignet sich ein kleiner Schleifstein, eine Feile oder eventuell das richtige Schleifpapier. Die Schneide ist immer fest einzuspannen. Gegebenenfalls kann man sich eine Hilfseinrichtung aus Holz (Klemmbacken) selber anfertigen. Wichtige zusätzliche Werkzeuge sind ein Hammer, die Schränkzange und etwas Öl. Nach dem Schliff ist die Schneide abzuziehen.

Ist die Zahnhöhe nicht einheitlich, dann ist der erste Arbeitsschritt das Abrichten. Das Sägeblatt wird mit dem Hammer geglättet. Nun kann man mit einer Feile über die Zähne gehen und die Höhe begradigen. Das Sägeblatt muss abgerichtet werden wenn die Säge beim Arbeiten springt. weiter Lesen »
Autor: Holger Der Leihe mag sich fragen: „Welche Arbeit fällt im Winter an?“ Keine…? Weit gefehlt. All das wofür die arbeitsreiche Freiluftsaision keine Zeit lässt steht nun auf dem Plan.
Sägen, Messer, Scheren bzw. Äxte sind abgenutzt. Mit ein wenig Kenntnis können diese und andere Gartengeräte leicht vom Schmutz befreit, mit einer Feile oder dem Schleifstein geschärft und anschließend mit einem Pflanzenöl vor Korrosion geschützt werden. Für den Schutz eignet sich vielleicht ein Rapsöl. Stiele müssen fest sitzen, Schrauben werden nachgezogen. Gut sortiert in Regalen oder an Haken hängend sind diese Gerätschaften in trockenen Räumen wie Keller, Garage oder Gartenhaus unterzubringen.
Bei elektrischen (meist mit Akku) oder benzingetriebenen Geräten ist auf eine frostfreie Unterbringung zu achten. Das letzte Benzin wird beim Mähen verbrannt oder abgelassen. Vergaser, Benzinfilter und -leitungen werden gereinigt. Wasser ist für diese Geräte Gift. weiter Lesen »
Autor: Holger In jedem Jahr stellt sich gegen Ende des Herbstes dieselbe Frage. Wie treffe ich die nötigen Wintervorbereitungen im Garten. Dazu zählt Gartenteichpflege, das Ausbringen von Frühblühern oder das Pflanzen von Obstbäumen und Sträuchern.
Im Herbst werden alle organischen Teile aus dem Wasser entfernt. Das sind vor allem Laub und Äste. Eventuell ist ein Teil des Teichbodens auszutauschen und zu kompostieren. Fische und Pflanzen sollen im Winter Licht und Sauerstoff haben. Das kann ich erreichen indem ich einfach ein Bündel Stroh in den Teich stelle oder einen Eisfreihalter auf dem Wasser platziere.

Denkt man an die vielen Tiere und Vögel, dann verbietet sich von selbst die Gräser und Stauden im Herbst ebenerdig abzuschneiden. Die Stoppeln weiter Lesen »