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Autor: Isabell Vertikale Gärten sind die Erfindung des 1953 geborenen Franzosen Patrick Blanc, der sich in seiner Kindheit im grauen Paris stets nach mehr Grün sehnte und nun Jahrzehnte später eine Möglichkeit entwickelte, diesen Traum zu verwirklichen.
Den Grundstein für die Entwicklung der vertikalen Gärten war die Erkenntnis, dass Pflanzen zwar Wasser und Luft benötigen, jedoch nicht zwingend Erde, was die Vegetation in kargen Regionen ja beweist. Und so entstand die Idee dieser speziellen Hausbegrünung, die nicht zu verwechseln ist, mit der Bewucherung durch Efeu oder andere Rankpflanzen. Vielmehr handelt es sich dabei um ein wahres Hightech-Beet, das mit einem ausgeklügelten Bewässerungssystem durchzogen und mittels grobmaschigem Draht an der Fassade befestigt wird, sich jedoch jederzeit völlig rückstandslos wieder entfernen lässt. Weiterlesen »
Autor: Isabell Wenn die Stadt über Nacht plötzlich grüner und schöner wurde, waren wahrscheinlich die heimlichen Gärtner unterwegs und vollzogen mit ihrem Guerilla Gardening eine Protestform der etwas anderen Art.
Bewaffnet mit Gießkannen, Spaten und Eimern ziehen die sogenannten Gardening Guerilleros los, sobald sich die Dunkelheit über die Großstadt legt. Im Internet verabreden sich die produktiven Untergrundkämpfer, um mit ihren Aktionen verwahrlosten Straßenrändern, Verkehrsinseln oder grauen Parkanlagen ein frisches, grünes Gesicht zu verleihen. Mit speziellen “Samenbomben” erreichen sie auch eine Begrünung in entlegenen oder unwegsamen Gebieten. Inzwischen hat sich dieses subtile Mittel des zivilen Ungehorsams zu einer richtiggehend urbanen Landwirtschaft entwickelt, die den Protest mit dem Nutzen einer Verschönerung des tristen Stadtbildes und oftmals sogar einer Ernte verbindet. Weiterlesen »
Autor: Isabell Die Terrasse zu fliesen ist für viele die letzte Lösung um den Kampf gegen das lästige Unkraut zu gewinnen. Mit dieser Anleitung sollte bei dem Vorhaben nicht mehr viel schief gehen.
Eine Terrasse ist ein idealer Ort um sich zu entspannen, aber auch um Feste zu feiern. Damit der Ort jedoch einladend wirkt, reicht es nicht nur ein paar schicke Gartenmöbel aufzustellen. Der Bodenbelag spielt dabei nämlich eine große Rolle. Lose verlegte Betonplatten sind zwar die einfachste Art eine Terrasse anzulegen, doch sacken diese im Laufe der Zeit häufig ab, sodass die Fläche uneben wird. Außerdem bietet der sandige Untergrund die ideale Grundlage für die Bildung von Unkraut. Ein gefliester Bodenbelag erspart dagegen lästiges Unkraut jäten, ist pflegeleicht und sieht auch nach Jahren noch gut aus, wenn beim Verlegen alles richtig gemacht wurde.
Bei der Auswahl der Fliesen ist jedoch darauf zu achten, dass diese Frostsicher sind, denn sonst brechen sie im Winter und alle Mühe war umsonst. Weiterlesen »
Autor: Isabell Ein Flaschengarten ist ein garantierter Blickfang in jedem Wohnzimmer und ermöglicht das Dekorieren eines Raumes auf ungewöhnliche Art und Weise. Und das Beste: Was so kompliziert aussieht, ist eigentlich recht einfach zu bewerkstelligen.
Ein Flaschengarten ist genau das, was sein Name vermuten lässt: Eine Ansammlung von Pflanzen in einer Flasche. Am schönsten gelingt dies natürlich mit einem möglichst bauchigen Gefäß, sei es eine ausladende Cognac-Flasche oder ein Weinballon. Das Glas sollte hell und durchsichtig sein, damit genügend Licht in den Garten einfallen kann, und muss gründlich gereinigt werden. Zusätzlich benötigt man nur noch wenige Werkzeuge und Hilfsmittel, das wichtigste ist ruhiges und sorgfältiges Arbeiten. Dann entsteht in dem Glasgefäß ein hübsches kleines Biotop, das seinem Gärtner ganz sicher die Anerkennung eines jeden Besuchers einbringen wird.
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Autor: Isabell Die Hasel bringt im Herbst die Haselnuss hervor, die zu den beliebtesten Nussfrüchten der Deutschen gehört und in der Küche vielseitige Verwendung findet. Ein eigener Haselstrauch im Garten ist daher fast ein Muss für Liebhaber der knackigen Köstlichkeiten.
In der Familie der Birkengewächse gehören die sommergrüne Haseln zu den meist aufrecht wachsenden Sträuchern, die meist bis zu sechs Meter hoch werden, in Einzelfällen kann ein Haselstrauch aber auch zu einem fast zehn Meter hohen Baum heranwachsen. Bei guter Pflege haben die Pflanzen eine Lebenserwartung von bis zu 100 Jahren, einen Haselstrauch im eigenen Garten anzupflanzen kann so zu einem Projekt für mehrere Generationen werden. Dabei ist die Auswahl der richtigen Sorte entscheidend, je nachdem ob man sich einen ertragreichen Strauch wünscht oder die Hasel nur zur Zierde setzen möchte.
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Autor: Isabell Bei der Engelstrompete ist der Name Programm. Die Zierpflanze besticht mit ihren auffälligen Blüten, die in strahlendem Weiß, sonnigem Gelb oder zartem Apricot bis Rosa daherkommen und die aussehen, als würden jeden Augenblick himmlische Klänge aus ihnen erschallten.
Die Engelstrompete, Brugmansia, gehört zur Familie der Nachtschattengewächse und kommt ursprünglich aus verschiedenen Regionen des südamerikanischen Kontinents. Sie ist eine wahre Augenweide in jedem Ziergarten, doch da sie giftig ist, sollte sie so gepflanzt werden, dass sie von Kindern nicht zu erreichen ist. Bis zu fünf Meter hoch können die Sträucher oder kleinen Bäume der verschiedenen Arten werden, die Engelstrompete ist daher eher für geräumige Gärten geeignet. Es gibt allerdings auch kleinwüchsige Arten, die sich im ausreichend geräumigen Pflanzenkübel ziehen lassen.
Ausreichend groß ist dabei das wichtigste Stichwort, denn Engelstrompeten reagieren auf zu enge Pflanzenkübel, in denen ihre Wurzeln sich nicht genügend ausbreiten können, schnell mit hängenden Blättern. Bei der Auswahl eines geeigneten Gefäßes sollte man außerdem auf dessen Standfestigkeit achten, da die ausladenden Engelstrompeten viel Angriffsfläche für Wind bieten. Experten empfehlen außerdem Kunststofftöpfe, da die feinen Wurzeln des Nachtschattengewächses sich durchaus in die poröse Struktur eines Tontopfes hineingraben können.
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Autor: Isabell Die Schokoladenblume und die Schokoladen-Kosmee, die oftmals ebenfalls als Schokoladenblume bezeichnet wird, bereichern den heimischen Garten nicht nur mit ihren hübschen Blüten, sondern vor allem mit einem süßen, verführerischen Duft, der ihren Namen alle Ehre macht.
Denn die Schokoladenblume (Berlandiera lyrata) und die Schokoladen-Kosmee (Cosmos atrosanguineus) verbreiten ein schokoladiges Aroma, das jedoch nicht zum Anbeißen einladen soll, denn essbar sind beide Blumenarten nicht. Stattdessen finden sie als Zierpflanzen Verwendung und können bei entsprechender Pflege lange die Nasen und Augen ihrer Gärtner erfreuen. Obwohl sie sich in ihrem Namen sehr ähnlich sind und entsprechend des Öfteren miteinander verwechselt werden, gehören die beiden Blumen zu unterschiedlichen Pflanzengattungen und sind demnach nicht eng miteinander verwandt.
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Autor: Isabell Die Götterblume erscheint von Weitem noch recht unspektakulär, auch wenn ihre zart rosafarbenen bis grell pinken Blüten deutliche Farbtupfer in die Landschaft zaubern. Von Näherem betrachtet offenbart sich jedoch ein ungewöhnliches Bild, das der Götterblume ihren zweiten Namen gegeben hat.
Denn wegen ihrer eigentümlich geformten Blüten, die auch in reinstem Weiß erstrahlen können, wird sie auch Sternschnuppenblume genannt. In geschlossener Form lassen die in Dolden angeordneten Blütenstände der Götterblume (Dodecatheon) ihr Köpfchen nach unten hängen, doch das wahre Wesen dieser Pflanze zeigt sich erst, wenn die äußeren Blütenblätter senkrecht emporragen, während Staubblätter und Stempel steil nach unten zeigen – Wie ein Stern, eben, der seinen leuchtenden Schweif hinter sich herzieht.
Ein halbschattiger bis schattiger Standort auf einem humusreichen, schwach sauren, leicht feuchten Boden ist ideal für das Anpflanzen einer Götterblume. Auch in einem Steingarten fühlt sie sich wohl, solange sie hier nicht in der prallen Sonne steht und die Versorgung mit Wasser und Nährstoffen gewährleistet ist. Die zierliche Götterblume wird nur bis zu 50 Zentimeter hoch und sollte daher nicht im dichtesten Teil des Beetes gepflanzt werden, damit ihre Blüten auch richtig zur Geltung kommen, etwa 25 Zentimeter Abstand sollte man dabei zwischen den einzelnen Pflanzen lassen.
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Autor: Isabell Das Tränende Herz, auch Herzerlstock genannt, hört heute auf den wissenschaftlichen Namen Lamprocapnos spectabilis, nachdem sie lange Zeit als Dicentra spectabilis, also (Zweifarbige) Herzblume, klassifiziert wurde.
Das Tränende Herz ist eine Staude, die ursprünglich aus Korea und China stammt, sich mit ihren ungewöhnlichen Blüten aber längst einen festen Platz in deutschen Ziergärten erobert hat. Bis zu 90 Zentimeter hoch wird die Pflanze, die zumeist mit leuchtend rosa, in Zuchtformen aber auch mit strahlend weißen Blüten betört. Sie bilden dabei grob die Form eines Herzens aus, an dem ein weiteres Blütenblatt geformt wie ein Tropfen oder eine Träne hängt und so den ungewöhnlichen Namen des Mohngewächses bedingen.
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Autor: Isabell Auch für den Winter verkündigen Bauernregeln und Bauernweisheiten so allerlei interessante Vorab-Neuigkeiten, von denen heutzutage die meisten jedoch kaum mehr Beachtung finden.
Trotzdem sollen an dieser Stelle auch ein paar Bauernregeln für den Winter aufgezählt werden, nachdem wir uns mit Bauernweisheiten für den Herbst ja bereits beschäftigt haben. Auch im Hinblick auf die kälteste aller Jahreszeiten befassen sich die überlieferten Weisheiten vor allem mit Wetterphänomenen, sei es mit ihren Vorboten oder dem Wetter selbst. Manche sind auch einfach nur humorvolle Kommentare, die deswegen aber nicht weniger weise sind. In diesem Sinne: „Steht im Winter noch das Korn, ist es wohl vergessen wor’n.“
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