Eine Bonsai Pflanze soll es sein. Die Auswahl ist riesig und ein Favorit schnell gefunden. Ob blühend oder blättrig, die richtige Pflege ist das Wichtigste. Wie aber Pflege ich einen Bonsai richtig?

Der Bonsai ist ein sehr pflegebedürftiges Gewächs. Somit braucht der kleine Bonsai sehr viel Pflege, vor allem die richtige Pflege. Bekommt der kleine Bonsai nicht die Zuwendung, die er benötigt und wird sehr schnell eingehen.

 

Wenn man sich nun einen Bonsai anschafft, dann sollte man sich also bewusst darüber sein, das es hier nicht mit einfachem Gießen, einmal in der Woche, getan ist. Womit wir schon bei der wichtigsten Grundlage für eine erfolgreiche Aufzucht.

Zuerst einmal sollte man zum Gießen nur abgestandenes und kalkarmes Wasser verwenden. haben sie die Möglichkeit Regenwasser aufzufangen, tun sie das. Ihrem Bonsai tut Regenwasser gut. Lassen sie ihre Bonsai niemals austrocknen, die Wurzeln sind so sehr empfindlich, dass ihr Bonsai sterben würde.

 

Zuviel Wasser ist allerdings auch verkehrt, nasse Füsse hat niemand gerne, auch die kleinen Gewächse nicht. Man läuft Gefahr, dass die Wurzeln verfaulen und auch das quintiert ihr Bonsai mit dem  Eingehen. Es ist also gar nicht so einfach da den richtigen Mittelweg zu finden.

In den Sommermonaten gießen sie ihren Bonsai mehrmals am tag, bestenfalls morgen und Abends. Steht ihr Bonsai im Sommer im Garten oder auf dem Balkon, gestatten sie im ein schattiges Plätzchen. So verhindern sie, dass sie Ihn häufig gießen müssen und zu häufiges wässern spült die Nährstoffe aus der Erde.

Ist ihr Bonsai ein Wohnungsbonsai, so tun sie ihm den Gefallen und besprühen sie ihn regelmäßig mit Wasser, denn die Heizungsluft hält die Luftfeuchtigkeit zu niedrig. Die richtigen Sprühflaschen gibt es im Gartenhandel oder im Baufachmarkt für wenig Geld.

Neben dem Gießen kann sind auch die richtigen Dünger wichtig. Am optimalsten sind spezielle Bonsaidünger, aber auch andere organische Dünger sind empfehlenswert.  Wichtig ist auch der Zeitraum des Düngens. Von Mai bis August  düngt man den Bonsai Baum im 14 tägigen Rhythmus.
Ab September  dann nur noch etwa alle 6 Wochen. Verliert ihr Bonsai im Herbst sein Laub, stellen sie das Düngen ein, ihr Bonsai hält nun Winterruhe.

Damit ihr Gartenbonsai auch die typische Bonsai Form erhält, helfen sie mit Drähten nach, mit welchen sie Äste und Stamm in die richtige Form bringen. Das ganze nennt sich drahten und das tun sie am besten während der Wachstumsphasen im Frühjahr oder Sommer.

Verwenden sie spezielle Bonsaidrähte, sie verhindern, dass die Äste abbrechen.  Beachten sie auch unbedingt, dass die Drähte fest am Stamm anliegen, dürfen aber auf keinen Fall den kleinen Baum einschneiden. Wie lange man so einen Draht genau am Bonsai belässt, hängt ganz von seiner Wachstumsstärke ab, in der Regel werden die Drähte aber nach 3 Monaten wieder entfernt.
Steht ihr Bonsai im Freien, muss man ihn besonders im Auge behalten, denn sie wachsen schneller, als die Wohnungsbonsais. Man läuft sonst Gefahr, dass der Draht einwächst. Ein Fehler, den ihr Bonsai nicht verzeiht!
Aber nicht nur das richtige Drahten ist wichtig, auch der richtige Schnitt macht den Bonsai zu dem Bonsai, wie wir Ihn kennen.
Für den richtigen Schnitt brauchen sie Ruhe und eine sorgfältige Planung der Vorgehensweise. Die Wuchsrichtung der Aste und des Stamms wurden ja schon durch das Drahten festgelegt. Nun kommt die Gestaltung der Baumkrone.

Der beste Zeitpunkt für einen Schnitt ist der Juni. In diesem Monat kann man sich sowohl an die Blätter, als auch an die Äste -besonders auch die dickeren Äste – wagen.

Es ist zwar nicht einfach einen Bonsai zu pflegen, wenn man es aber richtig macht, kann man sehr lange seinen Spaß daran haben 😉 .