Auch für Leute ohne grünen Daumen

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Rasen

30. März 2010
Autor: Isabell

Einen großen Garten zu besitzen ist ein Privileg, aber ihn zu pflegen ist die Kehrseite der Medaille. Daher greifen viele zu Gartenarbeiten von professionellen Firmen. Die Arbeit will zwar bezahlt sein, aber dafür hat man danach auch einen von Grund auf strukturierten und gestutzten Garten.

Gartenarbeiten Wonderlane©Flickr

Gerade im Sommer sucht man ein Plätzchen der Ruhe und der Entspannung. Dabei kommt ein Garten natürlich wie gerufen. Allerdings bringt eine solche Grünfläche auch Arbeit mit sich, die gemacht werden muss, damit daraus auch ein kleines Schmuckstück wird. weiter Lesen »


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8. April 2009
Autor: Christina

Vertikutierer sind Gartengeräte, die zur Belüftung des Rasens benötigt werden.

Rasen © flickr / adesigna

Den Rasen Vertikutierer gibt es in verschiedenen Ausführungen. Man unterscheidet zwischen Elektro Vertikutierer, Benzin Vertikutierer, manuellen Vertikutierer und dem eher seltenen Akku Vertikutierer. Je nach Lage und Größe des Rasens und dem Vorhandensein von Steckdosen, kann die eine oder andere Art Rasen Vertikutierer für den Gartenfreund sinnvoll sein.

Der Vertikutierer ähnelt vom Aufbau und Prinzip her einer Harke, die enge und spritze Zähne besitzt.

Allen Vertikutierer gemeinsam ist, dass man mit ihnen Moos, Unkraut und verwelktes Schnittgut aus dem Rasen entfernt. Die Wurzeln des Rasens dürfen hierbei nicht entfernt werden. Um dies zu gewährleisten, sollte nicht mehr als 1 - 2 cm tief vertikutiert werden. Hierzu wird die Grasnarbe des Rasens oberflächlich angeritzt. Das entfernte Vertikutiergut wird, genauso wie beim Rasenmäher, in einem Fangkorb im hinteren Teil des Vertikutierers aufgefangen und kann später mühelos entsorgt werden. Bei einigen preisgünstigeren oder älteren Vertikutierern fehlt der Fangkorb und das Vertikutiergut muss in einem zweiten Arbeitsgang mit einer Harke zusammengeharkt werden.

Mit dem Vertikutierer sollte im Frühjahr und - je nach Zustand des Rasens - ein zweites Mal im Herbst vertikutiert werden. Wenn der Vertikutierer im zeitigen Frühjahr eingesetzt wird, hat der Rasen ausreichend Zeit zur Regeneration, bevor der heiße Sommer kommt. Eine Rasennachsaat ist nach dem Vertikutieren mit dem Rasenlüfter sinnvoll, um die kahlen Stellen aufzufüllen. Die Nachsaat sollte vorzugsweise im Frühjahr erfolgen. Beim Vertikutieren und der Nachsaat des Rasens ist es wichtig, dass gemäßigte Temperaturen herrschen. Es besteht sonst die Gefahr, dass der vom Vertikutierer beanspruchte Rasen austrocknet oder dass das Saatgut nicht richtig anwächst. Werden die Hinweise zum Einsatz des Vertikutierers beachtet, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, einen dichten sattgrünen und gepflegten Rasens zu erhalten.


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4. Februar 2009
Autor: Isabell

Beim gesamten Anblick des Rasens ist es  doch sehr erstaunlich, wie viel die Rasenkanten zum Gesamteindruck des Rasens beitragen, oder? Aber wie pflegt man sie richtig, damit sie schön bleiben?

Ausgefranste Rasenkanten kann man vermeiden, denn die Trimmung dieser Kanten, bringt meist erst das gewünschte Ergebnis. Gerade, saubere Rasenkanten entstehen am besten dann, wenn Sie eine Rasenkantenschere benutzen. Mit dieser Rasenkantenschere schneidet man die Ränder des Rasens am besten dann, wenn sie auch ihren Rasen mähen.

Rasen © Flickr by Soundmonster

Mit ihr kann man auch anspruchsvolle Rasenkanten, wie etwa an Blumenbeeten, sehr kontrolliert schneiden. Hat man einen großen Garten, dann sollte man darauf achten, dass die erworben Rasenkantenschere, über ein geringes Gewicht verfügt, denn ansonsten kann die Gartenpflege mit der Rasenkantenschere sehr anstrengend werden.

Eine attraktive, wie auch wirkungsvolle Lösung, ist eine Steinkante. Sie sollte mindestens 20 cm breit sein, damit die Pflanzen des angrenzenden Beetes locker überhängen können. Ziegelsteine haben hierfür ein ideales Maß.

Die Kantensteine werden in einem Mörtelbett so verlegt, dass sie knapp unter dem Rasenniveau liegen. Dadurch nimmt beim Mähen das Messer des Rasenmähers keinen Scha­den. Solche befestigten Rasenkanten brauchen nur etwa ein- bis zweimal im Jahr eine Extrapflege.


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29. Januar 2009
Autor: Stephanie

Gestern schien kurz die Sonne und ich machte mich auf für einen Spaziergang.

Rasen © flickr / Olof S

Kaum zu glauben, aber einige Personen mähten sogar schon ihren Rasen, sodass der wohltuende Geruch frischgemähten Rasens bei mir in der Nase hängenblieb. weiter Lesen »


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29. September 2008
Autor: Stephanie

Im Herbst ist genügend Zeit um seine Pflanzen in das warme Haus zu bringen und besondere Aufmerksamkeit auf die übrigen Schätze im Garten zu legen, denn je besser Sie vorbereitet sind, desto eher halten sie den kalten Winter durch.

Vorgarten © flickr / ktylerconk

Das Herbstlaub ist schon etwas schönes. Nicht nur, dass es Atmosphäre schafft, auf dem Beet ist es ein prima Mulch-Ersatz. Doch auf dem Rasen gibt es einige Probleme, die Sie auf jedenfall beheben sollten. weiter Lesen »


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8. September 2008
Autor: Stephanie

Der Sommer ist fast vorbei und die Spuren sind sichtbar. Ob Federballtuniere, Fussball oder die netten Grillabende mit Nachbarn, im Sommer hat man den Garten ordentlich genutzt und der Rasen hat gelitten. Damit Sie die kahlen Stellen bis zum Frühjahr wegbekommen und mit der Rasenpflege nach dem Winter beginnen können, hab ich hier ein, zwei Kniffe. weiter Lesen »


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23. Mai 2008
Autor: Isabell

Um einen Rollrasen fachgerecht zu verlegen - also so, dass er anwächst und vom ersten Tag an gut aussieht - ist einige Vorarbeit zu leisten.

Der zu belegende Untergrund sollte eben sein, die Oberfläche locker, so dass der Rasen schnell anwurzeln kann, und frei von Steinen. Ideal ist eine mindestens zehn Zentimeter tiefe Schicht von gut durchlüftetem Mutterboden ohne Staunässe und möglichst ohne Verunreinigungen durch Unkrautsamen.

Vor dem Ausbringen kann der Untergrund noch einmal leicht gewässert werden, falls die Oberfläche zu trocken erscheint. Der Rollrasen sollte schnellstmöglich, spätestens jedoch am folgenden Tage verlegt werden. Sonst trocknen die Wurzeln aus, und in den Rollen kann sich zudem große Wärme entwickeln, welche die Pflänzchen zerstört.

Der Rollrasen sollte so verlegt werden, dass die Rasenkanten etwa einen Zentimeter überlappen. Bewährt hat sich, nach einer “Hin”-Rolle eine “Rück”-Rolle zu verlegen; so gleicht sich die Wuchsrichtung aus und das Rasenbild insgesamt wird gleichmäßiger. Anschließend ist der Rasen sanft(!) anzudrücken und ausgiebig zu wässern. Für kleinere Flächen sind zum Andrücken unter die Füße geschnallte Brettchen ausreichend, für größere Flächen empfiehlt sich das Verwenden einer Walze.

Nachdem der Rollrasen ausgelegt und gewässert wurde und optisch bereits einem fertigen Rasen ähnelt, verleiht er dazu, ihn umgehend nutzen zu wollen. Dies sollte jedoch nur im absoluten Notfall geschehen, denn die zarten Wurzeln des Rasens benötigen mehrere Wochen (mindestens zwei) Zeit, um gut mit dem Erdreich zu verwachsen, um länger, kräftiger und damit belastbarer zu werden.

Düngen sollte man den Rollrasen erst nach erfolgreichem Verwurzeln (Gefahr des “Verbrennens”). Wer seinem Rollrasen sein Bett mit Sorgfalt bereitet und ihm nach dem Verlegen die nötige Ruhe lässt, wird bald und lange Freude an ihm haben.


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7. März 2008
Autor: Isabell

Eine Wildwiese - individuelle Möglichkeit im Garten © flickr / Powi…(ponanwi)

Mit dem Frühjahr kommt oft die Überlegung, grundlegendes im Garten zu verändern. Wer dieses Mal keine Lust darauf hat, nur Blumen zu sähen oder Unkraut zu jäten, der kann überlegen, ob er nicht einem ganzen Teil seines Gartens eine neue Bestimmung zukommen lässt: Die Wildwiese im Garten sorgt für mehr Einzigartigkeit.

Eine Pusteblume © flickr / KellyB.Zuerst regen sich natürlich Widerstände beim gestandenen Gärtner. Schließlich hat man Jahre damit verbracht, aus einem kahlen Acker, einer Lehmfläche oder eben einer Wildwiese einen annähernd zivilisierten Rasen zu formen. Jetzt soll ein Teil des Gartens wieder verwildert werden? Wozu? Das sieht doch sicherlich nicht schön aus?

Nun ja, in vielen Fällen missglückt dieses Experiment tatsächlich. Der „Wildwiesen“- Gartenabschnitt sieht oft aus, als wäre hier noch nie etwas getan worden. Das liegt dann daran, dass der jeweilige Gärtner dem Irrtum erlegen ist, man müsse einen Garten nur verwildern lassen, dann forme sich die Wildwiese ganz von selbst.

Mit sehr viel Glück vielleicht auch auf der Wildwiese © flickr / Clearly AmbiguousDas ist natürlich Unsinn, eine Wildwiese ist im Endeffekt nichts anderes als ein kontrolliertes Gebiet, welches nur den Anschein von Ursprünglichkeit besitzt. Hier muss sich genauso gekümmert werden, wie anderswo. Was man vor allem benötigt, ist Geduld. Gemäht werden muss nur zwei Mal im Jahr, dafür sollte für ausreichende Wässerung gesort werden. Etwaitiges Ungeziefer ist natürlich immer zu bekämpfen. Es empfiehlt sich, extra Wildblumensaatgut zu kaufen, und dieses möglichst früh auszusähen. Dann folgt eine Vegetationsphase von ein bis zwei Jahren, in denen sich die Wild- Vegetation entfalten soll. In dieser Zeit sollte das Rasenstück möglichst wenig betreten werden, deswegen eignet sich so eine Wiesenvariante vor allem für kleinere Teile eines größeren Gartens.

Klassische Wildwiesen- Blumen © flickr / kansas_city_royalty

Wichtig: Nicht düngen! Wildblumen wachsen sonst nicht. Außerdem sollten nur Leute, die genug Sonne auf ihren Rasen bekommen, sich an das Experiment „Wildwiese“ heranwagen. Für die Optik ist es außerdem wichtig, dass das Wildwiesen- Gebiet nicht auf die anderen Teile des Gartens ausufert. Immer schön das Gras drumrum schneiden, vielleicht einen hübschen Zaun darum ziehen.

Nach einigen Jahren wird sich die Geduld auszahlen: Der Garten sieht nun deutlich individueller aus und hat im Idealfall eine wunderschön blühende Wildwiesen- Ecke.


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31. Januar 2008
Autor: Isabell

Wenn der Winter vorüber ist wird es Zeit, sich um den Rasen zu kümmern, damit er im Frühjahr kräftig wächst, im Sommer dicht und saftig grün ist und das restliche Jahr zum Spielen, Toben und Feiern beansprucht werden kann. Nach der Winterperiode mit Regen, Eis und Schnee, ist der Rasen meist in schlechtem Zustand. Die Grasnarbe ist verfilzt, Moose haben sich angesiedelt und einige Rasenstellen sind vielleicht sogar kahl.

Ab April, wenn der Frost vorbei ist, wird der Rasen recht kurz abgemäht, vom Rasenschnitt befreit und so auf das folgende Vertikutieren vorbereitet. Das kreisende Messer des Vertikutieres befreit die Grasnabe von Rasenfilz und Moosen, ohne die Gräser zu verletzen. Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, wird in Längs- und in Querrichtung gearbeitet, wobei immer wieder Moos und Rasenfilz vom Rasen entfernt werden. Im Handel gibt es elektrische und mit Benzin betriebene Geräte und Modelle, die mit einem praktischen Fangkorb für Moos und Unkräuter ausgestattet sind.

Bei kahlen, festen Rasenstellen wird das Erdreich kräftig gelockert und der entsprechende Reparatursamen eingearbeitet. Damit der Rasensamen keimen kann und vor Regen etwas geschützt ist, wird er mit etwas Kompost oder Blumenerde abgedeckt. Diese wird sicherheitshalber noch einmal fest angedrückt.

Die erste Düngung erfolgt im Frühjahr und unterstützt das Wachstum des Rasens. Eine Frühjahrsdüngung mit einem Langzeitdünger, der die Nährstoffe langsam und dosiert abgibt, reicht für ca. 3 Monate. Mittlerweile gibt es Langzeitdünger mit integriertem Unkrautvernichter und Moosbekämpfer. Wird der Rasen stark beansprucht kann eine 3malige Düngung im Jahr, mit Langzeitdünger, erforderlich werden.

Ob der Rasen eine Kalkzugabe benötigt, hängt vom pH-Wert des Bodens ab. In Gärtnereien oder Gartencentern besteht vielfach die Möglichkeit, eine Bodenprobe untersuchen und den pH-Wert bestimmen zu lassen. Nur wenn der Wert nicht stimmt, wird eine Kalkzugabe erforderlich.


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